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Bratislava – nett, aber nicht mehr

Wo beginnen, wenn man eigentlich nicht viel zu sagen hat? Das frage ich mich nun seit mehreren Tagen und ist wohl auch der Grund, weshalb ich knapp zwei Wochen nach meinem Tagesausflug nach Bratislava noch immer kein Wort darüber verloren habe. Aber – hier geht’s schließlich darum, meine Sichtweise auf die Welt wiederzugeben und deshalb fasse ich meine Eindrücke in Kürze zusammen.

Das wahre Highlight des Trips war die Anreise. Mit dem Twin City Liner ist es ein leichtes in die slowakische Hauptstadt zu kommen. Gut eine Stunde ist man unterwegs und erlebt nicht nur einen Teil Wiens mal aus einer anderen Perspektive. Angekommen in Bratislava wird schnell klar: Diese Stadt ist bedeutend kleiner als gedacht. Und hat weit weniger zu bieten, als man von einer Hauptstadt annehmen mag. Was bedeutet, dass man nicht mal zwei Stunden braucht, um die – zugegeben sehr nette – Altstadt sowie auf einem Hügel gelegenes Schloss zu erkunden. Und so bleibt wohl nicht viel mehr, als die Sonne zu genießen und sich in eines der zahlreichen Cafés oder Restaurants zu setzen. Von ebendiesen gibt’s genügend; sauber, modern und abwechslungsreich.

Und somit bleibt mir Bratislava wohl als jene Stadt in Erinnerung, in der man Mojitos um 2,20 Euro trinken kann und am Bahnhof einen unbändigen Fluchtgedanken in sich aufkommen fühlt… Selbst ansprechende Fotos gingen dieses Mal nicht so leicht von der Hand.

  1. Franz
    Hmm das ist aber keine schöne Aussicht! Meine Freundin und ich planen in einem Monat mit dem Zug dorthin zu fahren. Kannst du ein paar Empfehlungen geben was man da so alles anschauen kann?
  2. Mela
    Naja – nicht wirklich viel meiner Meinung nach. Die Altstadt ist nett zum herum bummeln, aber in einer Stunde ist man auch durch. Dann gibt’s noch das Schloss/die Burg über der Stadt, da ist’s ganz nett mit Blick über Bratislava. In Summe gehen da viell. zwei Stunden drauf. Etwas weiter weg gibt’s noch Sandburg /Sandberg oder wie das dort heißt. Aber hab leider keine Ahnung, wie man dort hin kommt. Ansonsten viele religiöse Gebäude – nicht so meines. Wie gesagt, einmal gesehen schön und gut, aber viel erhoffen darf man sich meiner Meinung nach nicht.
  3. Markus
    Bin da genau deiner Meinung Mela - in einem Nachmittag hat man alles gesehen, war bei uns auch so. Trotzdem ein ganz nettes Städtchen :)

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